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/ Energie-Effizienz

Wärme neu gedacht

Induktives Heizen setzt sich in der Lebensmittelverarbeitung und in Verpackungsanlagen zunehmend durch. Die Technologie ermöglicht präzise, reproduzierbare Temperaturen, kurze Aufheizzeiten und reduziert den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent. Kendrion überträgt das Prinzip auf skalierbare Systeme für den Food-Bereich.

Für eine konstante Produktqualität ist die direkte Temperaturerfassung entscheidend. Kendrion setzt auf Multi-Zonen-Systeme, die eine präzise und reproduzierbare Steuerung ermöglichen. Relevant ist dies unter anderem für Backen, Braten, Rösten oder die induktive Erwärmung in lebensmittelnahen Verpackungsmaschinen.

Die Systeme ermöglichen einen schnellen Produktionsstart. Sobald der Generator abgeschaltet wird, liefert das System keine Wärme mehr nach. „Damit lassen sich Werkzeugwechsel durch schnelles Abkühlen vereinfachen“, so Kendrion. Geringer Wartungsaufwand ergibt sich zusätzlich, da Ölwechsel, Dichtungsarbeiten oder Verschleiß an Schleifringen entfallen.

Die direkte Wärmeerzeugung erreicht Wirkungsgrade von bis zu 98 Prozent, Wärmeverluste durch Leitungen oder große Medienmassen entfallen. Mikroprozessorgesteuerte Leistungselektronik mit Feldbusschnittstellen erlaubt die Integration in moderne Industrie-4.0-Anlagen und unterstützt umfangreiche Diagnose- und Steuerfunktionen.

Links:

www.kendrion.com/de/produkte-service/induktive-heizsysteme

Induktive Heizsysteme erzeugen Wärme genau dort, wo sie benötigt wird – in Transportbändern, Heizplatten, Behältern oder Walzen. Durch die direkte Erwärmung sinkt der Energieverbrauch im Vergleich zu Gas- oder Öl-Heizungen um bis zu 50 Prozent. Bild: Kendrion

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de