SAP-Prozesse für Fertiger
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die All for One Group am SAP-Stand (Halle 15, Stand F08), wie Fertigungsunternehmen ihre Prozesse von Planung, Logistik und Produktion bis zum Versand digital verknüpfen können. Grundlage ist die SAP Business Suite, die als Plattform für durchgängige Abläufe entlang der Wertschöpfungskette dient.
Im Mittelpunkt stehen Szenarien, bei denen Planung, Beschaffung, Lager und Fertigung eng miteinander verzahnt werden. Ziel ist eine höhere Transparenz und bessere Steuerbarkeit der Prozesse.
Wie ein solcher Transformationsschritt in der Praxis aussehen kann, zeigt ein Vortrag des Sensorikherstellers Sensopart. Das Unternehmen hat den direkten Wechsel von SAP ECC in ein Public-Cloud-ERP vollzogen und damit auf klassische Zwischenschritte verzichtet. Der Umstieg soll die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen. Statt individueller Anpassungen setzt das Unternehmen weitgehend auf SAP-Standardprozesse.
All for One begleitete die Transformation sowohl technologisch als auch organisatorisch, unter anderem mit Change-Management-Maßnahmen für rund 300 Mitarbeitende weltweit. Der Erfahrungsbericht wird am Dienstag, 21. April, um 11 Uhr im SAP Live Forum am Messestand präsentiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts ist der Umgang mit sogenannten „Whitespots“ im SAP-Standard. Dabei handelt es sich um Prozessbereiche, in denen Unternehmen häufig mit manuellen Arbeitsschritten, Medienbrüchen oder individuellen Lösungen arbeiten – etwa im Wareneingang, Lager oder Versand.
All for One zeigt hierzu Erweiterungen für SAP Cloud ERP und SAP EWM, die solche Lücken schließen sollen. Dazu zählen beispielsweise KI-gestützte Belegerfassung, mobile Anwendungen für Lagerprozesse sowie eine direkt in SAP integrierte Versandabwicklung mit Anbindung an Paket- und Speditionsdienstleister.
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