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Panasonic setzt auf autonome Fertigung

Panasonic Factory Solutions stellt neue Lösungen für die autonome Fertigung vor. Im Mittelpunkt stehen die SMT-Plattform NPM-G, die automatisierte Materialversorgung mittels Auto Setting Feeder sowie ein offenes Partnerökosystem. Ziel ist es, digitale Strategien durchgängiger in die Produktionspraxis zu überführen und Fertigungsprozesse flexibler sowie effizienter zu gestalten.

Viele Industrieunternehmen verfolgen bereits Strategien für eine vernetzte und datengetriebene Produktion. Die Herausforderung besteht jedoch häufig darin, diese Konzepte in den laufenden Fertigungsbetrieb zu überführen. Panasonic Factory Solutions richtet seinen Fokus deshalb auf die praktische Umsetzung autonomer Fertigung.

Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die neue NPM-G-Serie. Die SMT-Plattform kombiniert Bestücksysteme, Drucktechnik und Peripherie zu einer integrierten Produktionsumgebung. Mithilfe von KI-gestützten Funktionen und automatisierten Prozessen sollen sich Fertigungslinien flexibel an veränderte Anforderungen anpassen lassen.

Nach Angaben des Unternehmens stehen dabei eine höhere Anpassungsfähigkeit bei wechselnden Losgrößen, geringere Stillstandzeiten und eine verbesserte Prozesskontrolle im Vordergrund.

Mit dem Auto Setting Feeder (ASF) adressiert Panasonic einen weiteren Bereich der SMT-Fertigung. Das System automatisiert das Einrichten und Beladen von Gurtrollen und übernimmt Aufgaben, die bislang manuell ausgeführt wurden. Dadurch entfallen klassische Spleißvorgänge, während die Vorbereitung der Materialversorgung parallel zum laufenden Betrieb erfolgen kann. Laut Panasonic lassen sich die Rüstzeiten um bis zu 60 Sekunden pro Vorgang reduzieren. Gleichzeitig sollen Prozesssicherheit und Anlagenverfügbarkeit steigen.

Ergänzt wird der Ansatz durch ein offenes Partnernetzwerk. Panasonic integriert dabei Lösungen verschiedener Anbieter, etwa aus den Bereichen Manufacturing Execution Systems (MES), Materialfluss oder Service. Anstatt bestehende Anlagen vollständig zu ersetzen, sollen offene Schnittstellen und standardisierte Datenmodelle die schrittweise Weiterentwicklung vorhandener Produktionsumgebungen ermöglichen.

Links:

http://connect.panasonic.eu

Nach Unternehmensangaben werden die Konzepte zur autonomen Fertigung bereits in europäischen Produktionsstätten eingesetzt. Unternehmen profitieren dabei insbesondere von einer höheren Flexibilität bei Nachfrageschwankungen, geringeren Betriebskosten und einer verbesserten Anlagenverfügbarkeit. Bild: Panasonic

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de