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Neue B&I: Drohnen als Bedrohung

Drohnen sind längst nicht mehr nur ein Werkzeug für Inspektionen, Vermessungen oder Filmaufnahmen. Zunehmend geraten sie auch als Sicherheitsrisiko für Industrieanlagen und kritische Infrastrukturen in den Fokus. Die aktuelle Ausgabe der B&I beleuchtet, welche Gefahren von unbemannten Fluggeräten ausgehen – und wie sich Unternehmen technisch und organisatorisch darauf vorbereiten können.

Die Zahl sicherheitsrelevanter Drohnenvorfälle nimmt deutlich zu. Allein 2023 registrierten europäische Behörden mehrere hundert Ereignisse in der Nähe sensibler Einrichtungen wie Energieanlagen, Regierungsgebäuden oder militärischen Standorten. Gleichzeitig setzen viele Betreiber selbst Drohnen für Inspektionen oder den Werksschutz ein. Diese Systeme müssen klar identifizierbar sein und in ein umfassendes Sicherheitskonzept integriert werden.

Hinzu kommt die technische Entwicklung: Moderne Multicopter können mehrere Kilogramm Nutzlast transportieren, über 20 Kilometer weit fliegen und teilweise auch ohne GPS-Signal navigieren. Damit lassen sich klassische Schutzmaßnahmen wie Zäune oder Abschirmungen zunehmend umgehen. Gleichzeitig können Drohnen mit hochauflösenden Kameras, Wärmebildsensoren oder sogar Funktechnik ausgestattet werden – etwa um Produktionsprozesse auszuspähen oder Netzwerke auszulesen.

Die Karlsruher Sicherheitsfirma Hensec zeigt im Titelthema der aktuellen Ausgabe, welche Drohnentypen für Unternehmen besonders relevant sind und warum Drohnendetektion zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Sicherheitsarchitekturen wird – insbesondere für Betreiber kritischer Infrastrukturen.

Doch auch jenseits des Themas Werksicherheit bietet die neue Ausgabe zahlreiche praxisnahe Beiträge aus der Welt von Betriebstechnik und Instandhaltung. So zeigt ein Beitrag auf Seite 6, wie sich Intralogistikprozesse datenbasiert optimieren lassen. Mit der Lösung „Twin-Fleet“ schafft der Industrieservicespezialist Leadec Transparenz über den tatsächlichen Einsatz von Flurförderzeugen. Sensoren erfassen unter anderem Position, Beladung und Hubhöhe der Fahrzeuge und übertragen die Daten in eine Cloudplattform. Auf dieser Basis lassen sich Auslastung, Wegeführung und Lagerlayout analysieren und verbessern – mit Einsparpotenzialen von bis zu 30 Prozent.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Batterieproduktion. Lithium-Ionen-Zellen sind heute das Rückgrat vieler Anwendungen – vom Elektrofahrzeug bis zum stationären Energiespeicher. Ihre Herstellung bringt jedoch spezifische Brandrisiken mit sich. Ein Fachbeitrag auf Seite 13 zeigt, wie Unternehmen diese Risiken systematisch beherrschen können: durch eine risikobasierte Brandschutzstrategie, die Anlagenbau, Betriebstechnik, Instandhaltung und Arbeitssicherheit miteinander verzahnt.

Darüber hinaus berichtet die aktuelle Ausgabe unter anderem über ein digitales Managementsystem für Kanalnetze (Seite 14), eine Signalisierungslösung, die den Warenausgang produktiver macht (Seite 16), sowie über eine individuelle Liftlösung, die Wartungsarbeiten an den Pylonen einer Rheinbrücke ermöglicht (Seite 29).

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus den praxisnahen Themen der aktuellen B&I. Bestellen Sie gerne ein kostenfreies Probeexemplar oder lesen Sie die gesamte Ausgabe direkt auf unserer Webseite.

Links:

www.b-und-i.de

Die neue Ausgabe der B&I bietet wieder zahlreiche praxisnahe Einblicke für alle, die Instandhaltung leben. Bild: B&I

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de