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Mehr KI für Industriedaten

Aveva hat auf seiner Anwenderkonferenz Aveva World 2026 zahlreiche Erweiterungen für sein Softwareportfolio vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen neue Funktionen für die industrielle Datenplattform Connect sowie zusätzliche KI-Werkzeuge für Engineering, Betrieb und Datenmanagement.

Auf der Aveva World 2026 hat der Softwareanbieter neue Funktionen angekündigt, mit denen Industrieunternehmen Betriebsdaten besser für Analysen und KI-Anwendungen nutzen können. Die Erweiterungen betreffen unter anderem die Plattform Connect sowie die Lösungen Unified Engineering, Operations Control und das PI-System-Portfolio.

Künftig wird die Plattform Connect unter anderem mit den Unternehmensplattformen Snowflake und ServiceNow integriert. Dadurch sollen Anwender industrielle Betriebsdaten einfacher für Analysen, Automatisierung und KI-Anwendungen nutzen können.

Für Anfang 2027 kündigt Aveva zudem neue Funktionen wie einen industriellen Knowledge Graph an. Dieser soll den Aufbau digitaler Zwillinge vereinfachen und den operativen Kontext von Anlagen besser abbilden. Ergänzend werden neue Werkzeuge für die Datenaufbereitung und -integration bereitgestellt.

Auch die Engineering- und Betriebslösungen erhalten zusätzliche KI-Funktionen. In Aveva Operations Control sollen Unternehmen künftig KI-Algorithmen direkt auf Edge-Systemen einsetzen können. Zudem werden HMI-, SCADA- und Unternehmensdaten stärker zusammengeführt.

Für Unified Engineering stellt Aveva neue KI-gestützte Assistenten vor, die Planungs- und Entwicklungsprozesse unterstützen sollen. Die Lösung wird außerdem browserbasiert verfügbar und stärker mit Cloud-Umgebungen verknüpft.

Im PI-System-Portfolio stehen Verbesserungen bei Skalierbarkeit, Datenmanagement und Benutzerfreundlichkeit im Fokus. Ziel ist es, Betriebsdaten effizienter für Analyse- und KI-Anwendungen bereitzustellen. Darüber hinaus kündigt Aveva neue Werkzeuge für Auditierung und Compliance an.

Links:

www.aveva.com

„Für Industrieunternehmen liegt die Herausforderung nicht im fehlenden Ehrgeiz, sondern in der Infrastruktur. Das Potenzial von KI bleibt für die meisten Industrieteams weitgehend ungenutzt, weil Betriebsdaten, Engineering-Daten, Workflows und Compliance-Rahmenwerke, die für einen sicheren KI-Einsatz im großen Maßstab erforderlich sind, selten an einem Ort zusammengeführt wurden“, sagt Rob McGreevy, Chief Product Officer bei Aveva. Bild: Aveva

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de