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ESD-Schutz: Hautcreme Sineprint von PGP im Praxistest

An ESD-Arbeitsplätzen kann trockene Haut den Kontaktwiderstand von Erdungsarmbändern erhöhen und damit den ESD-Schutz gefährden. Peter Greven Physioderm (PGP) hat die Hautschutzcreme Sineprint durch ein unabhängiges Forschungsinstitut auf ESD-Eignung prüfen lassen — mit positivem Ergebnis.

Elektrostatisch geschützte Arbeitsplätze sind in der Fertigung, Prüfung und Montage elektronischer Bauteile unverzichtbar. Bereits geringe elektrostatische Entladungen können empfindliche Komponenten beschädigen und zu Qualitätsmängeln oder Ausfällen führen. Erdungsarmbänder leiten elektrostatische Aufladungen in solchen Schutzzonen kontrolliert ab.

Wie beeinflusst der Hautzustand den ESD-Schutz?

Trockene oder stark beanspruchte Haut kann sich stärker elektrostatisch aufladen und gleichzeitig den Kontaktwiderstand zwischen Haut und Erdungsarmband erhöhen. Beides mindert die Wirksamkeit der Erdung. Die Norm ANSI/ESD S20.20-2021 empfiehlt daher ausdrücklich die Verwendung geeigneter Hautpflegeprodukte, da gut gepflegte Haut die Ableitfähigkeit unterstützt.

Sineprint: Keine isolierende Schicht, volle Ableitfähigkeit

Das unabhängige Forschungsinstitut bestätigte laut PGP, dass Sineprint die Hautfeuchtigkeit reguliert, ohne die elektrische Ableitfähigkeit des Körpers zu beeinträchtigen. Anders als herkömmliche Hautcremes bilde das Produkt keine isolierende Schicht. Die natürliche Barrierefunktion der Haut bleibt dabei erhalten. Sineprint ermöglicht so die kontrollierte Ableitung elektrostatischer Ladungen gemäß den Anforderungen an ESD-Arbeitsplätze.

Links:

www.pgp-hautschutz.de

An ESD-Arbeitsplätzen sorgen Erdungsarmbänder für die kontrollierte Ableitung elektrostatischer Ladungen. Der Zustand der Haut kann dabei die Wirksamkeit der Erdung beeinflussen. Bild: PGP

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de