CM Labs startet in Deutschland
CM Labs Simulations tritt offiziell in den deutschen Markt ein. Im Mittelpunkt steht das Schulungssystem Intellia, das die Anforderungen des DGUV-Berichts FBHL-019 für simulationsbasierte Qualifizierungen von Bedienern mobiler Arbeitsmaschinen erfüllt. Das Unternehmen sieht darin gute Wachstumschancen im deutschsprachigen Raum.
Deutschland zählt zu den wenigen Ländern, in denen simulationsbasierte Schulungen für bestimmte mobile Arbeitsmaschinen offiziell anerkannt sind. Der DGUV-Bericht FBHL-019 definiert die technischen Anforderungen, die entsprechende Systeme erfüllen müssen.
Dazu gehören unter anderem eine realistische visuelle Darstellung, akustisches Feedback, ein Bewegungssystem mit mindestens fünf Freiheitsgraden, die originalgetreue Nachbildung von Bedienplatz und Arbeitsumgebung sowie ein Simulationsmodell, das Maschinen- und Materialverhalten in Echtzeit abbildet.
„Bediener von mobilen Maschinen in der DACH-Region sind sehr sicherheitsbewusst, und der deutsche Ausbildungsrahmen ist offen für simulationsbasierte Lösungen, sofern sie strenge Standards erfüllen. Weil unser Intellia-System die fünf Kriterien des DGUV-Berichtes FBHL-019 erfüllt, erwarten wir für uns eine starke Dynamik in diesem Markt“, sagt David Junca, Vice President EMEA bei CM Labs Simulations.
Mehr als ein Simulator
Das Intellia Workforce Training System kombiniert Simulatoren, Schulungsmanagement-Software, strukturierte Ausbildungsprogramme und Beratungsleistungen zu einer gemeinsamen Plattform. Ausbilder können damit Schulungsfortschritte, Leistungskennzahlen und Zertifizierungsstände zentral verwalten. Das System ist zudem für verschiedene Gerätetypen und mehrere Standorte ausgelegt.
Die Aktivitäten in Deutschland werden von Alexandra Herrmann betreut. Unterstützt wird sie von David Junca, der die europäische Geschäftsentwicklung von CM Labs verantwortet. Gemeinsam sollen sie den Vertrieb und die Betreuung von Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausbauen.
Links:
www.b-und-i.de
