
Ultimo startet mit Agentic AI durch
Ultimo stellt mit Agentic AI ein agentenbasiertes Framework für das Enterprise Asset Management (EAM) vor. Ziel ist es, industrielle Wartungsprozesse zu automatisieren, proaktiv zu gestalten und blinde Flecken im EHS-Reporting zu schließen. Erste Anwendungen laufen bereits bei Early-Release-Nutzern.
Mit dem neuen Agentic-AI-Framework will Ultimo das industrielle Asset Management grundlegend verändern. Statt reaktivem Störungsmanagement sollen autonome digitale Assistenten in die Unternehmensprozesse eingebettet werden. Der erste Anwendungsfall betrifft das Melden von sicherheitsrelevanten Vorfällen im Bereich Environment, Health and Safety (EHS).
Zum Einsatz kommt dabei ein KI-Agent, der direkt in den Workflow integriert ist und als virtueller Experte agiert. Ziel ist es, dem Verlust von Erfahrungswissen entgegenzuwirken und das Sicherheitsmanagement nachhaltiger zu gestalten, denn bisher basieren viele Sicherheitsmeldungen auf manuellem Incident Reporting – mit dem Risiko, dass Vorfälle nicht oder nur unvollständig dokumentiert werden. Die Folge sind unklare Gefährdungslagen und eingeschränkte Möglichkeiten zur Prävention.
Der KI-Agent von Ultimo hingegen überwacht fortlaufend Arbeitsaufträge und erkennt automatisch sicherheitsrelevante Inhalte. Aus diesen Informationen generiert er mit minimalem manuellem Aufwand vollständige Incident Reports, die unter anderem Ereignisbeschreibungen, Sachschäden, Verletzungsdaten und Umweltauswirkungen enthalten. So erhalten EHS-Beauftragte einen lückenlosen Überblick und können gezielt Maßnahmen ergreifen.
Das Agentic-AI-Framework ist so konzipiert, dass es sich in bestehende Unternehmenssysteme integrieren lässt. Es reduziert manuelle Arbeitsschritte, beschleunigt Prozesse und erhöht die Transparenz. Die zugrundeliegende Datenverarbeitung findet dabei weitgehend unternehmensintern statt – ein klarer Fokus auf Datensicherheit.
Links:
www.b-und-i.de