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Dekarbonisierung: Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

Eine neue Studie von Allianz Trade zeigt, dass die Zukunft der deutschen Industrie von einer erfolgreichen Dekarbonisierung abhängt. Hohe Energiekosten setzen energieintensive Branchen unter Druck, doch ohne klimaneutrale Technologien sind langfristige Wettbewerbsvorteile nicht erreichbar.

Industriezweige wie Aluminium, Stahl, Ammoniak und Zement sind für fast 20 Prozent der direkten und knapp 50 Prozent der indirekten Emissionen der deutschen Wirtschaft verantwortlich. Die Einführung innovativer emissionsfreier Technologien ist also entscheidend, um sowohl Umweltziele als auch wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

Der Übergang zu klimafreundlichen Technologien ist anfangs mit höheren Kosten verbunden, bringt aber langfristig Einsparungen und Wettbewerbsvorteile. „Die Dekarbonisierung und die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie sind zwei Seiten derselben Medaille“, sagt Arne Holzhausen, Leiter Versicherung, Vermögen und ESG bei Allianz Research.

Unternehmen, die jetzt in nachhaltige Technologien investieren, profitieren langfristig von niedrigeren Energiekosten und besseren Marktchancen. Politik und Wirtschaft sind gleichermaßen gefordert, diesen Wandel aktiv zu gestalten.

Links:

Die vollständige Studie finden Sie hier.

www.allianz-trade.de

Der Kreditversicherer Allianz Trade hat in einer aktuellen Studie Strategien zur Umgestaltung des Industriesektors in Europa analysiert. Dabei lag der Schwerpunkt auf den Sektoren Aluminium, Ammoniak, Stahl und Zement, in denen die Reduktion von Emissionen besonders herausfordernd ist, die aber für den grünen Wandel Europas von zentraler Bedeutung sind. Bild: Allianz Trade

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de