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Top 20 trotzen der Industrieflaute

Trotz rückläufiger Industrieproduktion haben sich die größten Industriedienstleister in Deutschland 2025 bemerkenswert stabil gezeigt. Das geht aus dem aktuellen Ranking von VAIS und JPN hervor. Während wichtige Kundenbranchen weiterhin unter Druck stehen, konnten viele Dienstleister ihre Umsätze halten oder sogar ausbauen. Die vollständige Rangliste und ihre Hintergründe werden in der nächsten Ausgabe der B&I ausführlich vorgestellt.

Die anhaltende Schwäche der deutschen Industrie belastet auch den Industrieservice. Dennoch fiel der Umsatzrückgang der 20 größten Industriedienstleister mit minus 0,3 Prozent vergleichsweise moderat aus. Zum Vergleich: Die deutsche Industrieproduktion sank im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent.

An der Spitze des Rankings stehen weiterhin Wisag Industrie Service Holding und Bilfinger. Wisag steigerte ihren Inlandsumsatz auf 1,126 Milliarden Euro und bleibt zugleich der größte Arbeitgeber unter den führenden Anbietern. Bilfinger verteidigte Platz zwei und verfügt weiterhin über die stärkste internationale Präsenz im deutschen Industrieservice. Rang drei belegt erneut Remondis Maintenance und Services.

Auffällig sind die unterschiedlichen Entwicklungen in den Kundensegmenten. Während die überwiegend für die Fertigungsindustrie tätigen Dienstleister ihren Umsatz insgesamt steigern konnten, verzeichneten Anbieter mit Schwerpunkt Prozessindustrie Rückgänge.

Welche Unternehmen es in die Top 20 geschafft haben, wer besonders stark gewachsen ist und welche Trends den Markt künftig prägen könnten, lesen Sie ausführlich in der kommenden Ausgabe der B&I. Dort stellen wir die aktuelle Rangliste der führenden Industriedienstleister in Deutschland detailliert vor.

Links:

www.jpnaumann.de

www.vais.de

Für Dr.-Ing. Dietmar Kestner, Geschäftsführer des VAIS, zeigt die Entwicklung die Grenzen der Branche auf: „Die Schwäche wichtiger Kundenindustrien geht am Industrieservice nicht vorbei. Unsere Unternehmen leisten mit Engineering-Kompetenz, Modernisierung und Effizienzsteigerung einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung industrieller Wertschöpfung und zur Transformation der Standorte. Dauerhaft kann der Industrieservice die strukturellen Belastungen der Industrie jedoch nicht kompensieren. Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen und Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.“ Bild: VAIS

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de