Spie baut Glasfaserinfrastruktur aus
Digitaler Netzausbau als Grundlage für die Gigabitregion Dithmarschen
Im Auftrag des Breitband-Zweckverbands Dithmarschen treibt der Dienstleister den Ausbau einer passiven Glasfaserinfrastruktur in bislang digital unterversorgten ländlichen Räumen voran.
Das Vorhaben in Dithmarschen ist Teil der Gigabitstrategie der Bundesregierung, die eine flächendeckende Glasfaseranbindung in Deutschland bis 2030 vorsieht. Mit dem Baustart im Juni 2024 und einer geplanten weitgehenden Fertigstellung im Jahr 2026 entsteht damit eine zentrale technische Basis für die digitale Entwicklung der Region.
Der Ausbau umfasst eine rund 680 Kilometer neue Trasse, über 1.000 Kilometer Leerrohre und Glasfaserkabel, mehrere Hundert Kabelverzweiger sowie über 2.000 Hausanschlüsse. Neben der reinen Netzlänge stellt insbesondere die Integration in bestehende Strukturen hohe Anforderungen an Planung und Ausführung.
Ein Großteil der Bauarbeiten wird im grabenlosen, gesteuerten Spülbohrverfahren umgesetzt. Dieses Verfahren ermöglicht eine präzise und vergleichsweise ressourcenschonende Querung von Verkehrswegen, landwirtschaftlich genutzten Flächen und sensiblen Landschaftsbereichen.
Mehr dazu im Fachbeitrag auf Seite 5 der aktuellen B&I.
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