Industry-Channel
/ Industrie-Service

Sie dekarbonisieren die Industrie im Duett

Leadec und E.ON Energy Infrastructure Solutions bündeln ihre Kompetenzen, um Industrieunternehmen bei der Dekarbonisierung ihrer Standorte zu unterstützen. Das gemeinsame Angebot umfasst Planung, Finanzierung, Umsetzung und Betrieb von Energielösungen. Ziel ist es, CO2-Emissionen zu senken, ohne dass Unternehmen dafür selbst investieren müssen.

Leadec und E.ON Energy Infrastructure Solutions haben eine Partnerschaft vereinbart, mit der Industrieunternehmen Maßnahmen zur Dekarbonisierung ihrer Werke ohne eigene Investitionen umsetzen können. Das Angebot reicht von der Energieversorgung ganzer Standorte über energieeffiziente Gebäudetechnik bis hin zu Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Während E.ON die Finanzierung und den Betrieb der Energielösungen übernimmt, verantwortet Leadec die technische Umsetzung sowie die spätere Instandhaltung.

„E.ON Energy Infrastructure Solutions übernimmt die Finanzierung und den Betrieb der Energielösungen, Leadec bringt sein technisches Know-how für die Umsetzung und die spätere Instandhaltung aus über 60 Jahren Erfahrung in Fabriken weltweit ein“, erklärt Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe.

Fokus auf Energie- und Anlagentechnik

Zum Leistungsumfang gehören unter anderem Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, LED-Beleuchtung, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Gebäudemanagementsysteme sowie Retrofit-Projekte im Bereich der Elektrotechnik. E.ON begleitet die Projekte von der Planung über Finanzierung und Bau bis zum Betrieb der Energieanlagen.

„Wir finanzieren und realisieren die Umrüstung, damit unsere Kunden ihre Nachhaltigkeitsziele und gesetzlichen Anforderungen erreichen können. Dadurch bleibt ihr Investitionsbudget für eigene Kerngeschäfte frei. Gleichzeitig schaffen langfristige Stromverträge mehr Planungssicherheit und stärken die Energieversorgung. Mit Leadec haben wir einen Partner an unserer Seite, der Fabriken und ihre speziellen Anforderungen sehr genau kennt, die Umsetzung vor Ort übernimmt und langfristig für Instandhaltung und Optimierung sorgt“, sagt Markus Mader, CFO E.ON Energy Infrastructure Solutions.

Das Angebot richtet sich an Industriebetriebe in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Großbritannien. Schwerpunkte sind unter anderem die Automobil-, Chemie-, Stahl-, Lebensmittel- und Papierindustrie sowie Rechenzentren. Nach Angaben der Unternehmen befinden sich derzeit rund 80 Projekte in der Umsetzung.

Als Referenz nennen die Partner das BMW-Werk im ungarischen Debrecen. Dort wurden auf einer mit Photovoltaik überdachten Fläche rund 71.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 43 MW installiert. E.ON übernahm Finanzierung und Energieversorgung über ein Power Purchase Agreement (PPA), während Leadec unter anderem die Installation der PV-Anlage auf dem Dach des Karosseriewerks sowie die AC-Anbindung und den Brandschutz realisierte.

Links:

www.leadec-services.com

www.eon.com/de/geschaeftskunden.html

Leadec und E.ON bündeln ihre Kompetenzen, um Industrieunternehmen bei der Dekarbonisierung ihrer Werke zu unterstützen. Im Bild: Markus Mader, CFO E.ON Energy Infrastructure Solutions (l.) und Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe. Bild: Jörg Mettlach/E.ON

Share this...


Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de