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Neue Leitungen für die Robotik und Schleppketten

Lapp erweitert sein Ölflex-Portfolio um zwei neue Leitungen für anspruchsvolle Automatisierungsanwendungen. Im Fokus stehen Robotik, Schleppketten und bewegte Achssysteme – mit dem Ziel, Prozesssicherheit, Lebensdauer und Effizienz zu steigern.

Mit der Ölflex Robot 909 bringt Lapp eine Steuerleitung auf den Markt, die speziell für dreidimensionale Bewegungen in Robotik- und Handhabungsanwendungen entwickelt wurde. Typische Einsatzfelder sind Knickarmroboter, Pick-and-Place-Anwendungen oder Portalrobotik in der Intralogistik.

Die Leitung ist für hohe mechanische Belastungen ausgelegt und ermöglicht gleichzeitiges Biegen und Tordieren. Varianten der Baureihe erreichen bis zu zwei Millionen Biege- und Torsionszyklen und tragen so zu einer hohen Anlagenverfügbarkeit bei.

Ein widerstandsfähiger PVC-Außenmantel schützt vor mechanischen Einflüssen und erlaubt den Einsatz in trockenen, feuchten und nassen Umgebungen. Auch Anwendungen im Außenbereich sind unter definierten Bedingungen möglich. Für Umgebungen mit erhöhtem elektromagnetischem Störpotenzial steht eine geschirmte Variante zur Verfügung. Internationale Zulassungen erleichtern den Einsatz in globalen Maschinenkonzepten.

Servoleitung für Schleppketten

Ergänzend führt Lapp die Ölflex Servo FD 797 CP ein. Sie ist für dynamische Servoanwendungen und Schleppketten konzipiert und auf hohe Beschleunigungen sowie lange Verfahrwege ausgelegt.

Ein optimierter Leitungsaufbau ohne Füllschnüre und ein leicht abtrennbarer Innenmantel reduzieren den Aufwand bei der Konfektion deutlich. Laut Hersteller sind Zeitersparnisse von bis zu 50 Prozent möglich.

Die Servoleitung kombiniert eine kapazitätsarme Isolation mit dichter Abschirmung für eine stabile Signalübertragung. Ein PUR-Außenmantel sorgt für hohe Beständigkeit gegenüber Ölen, Chemikalien und Witterungseinflüssen, wodurch auch anspruchsvolle Einsatzbedingungen abgedeckt werden.

Links:

www.lapp.com

Mit den neuen Leitungen adressiert Lapp gezielt steigende Anforderungen in der Automatisierungs- und Antriebstechnik. Ziel ist es, Anlagen robuster auszulegen, Stillstandzeiten zu reduzieren und die Effizienz in der Produktion zu erhöhen. Bild: Lapp

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de