Kabelverschraubungen in drei Gewindetypen
Ganter erweitert sein Programm um Kabelverschraubungen in zahlreichen Größen und Gewindevarianten. Die Normelemente eignen sich für Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau und sorgen bei Kabel- und Leitungsdurchführungen für Zugentlastung und Abdichtung.
Ganter bietet Kabelverschraubungen der Reihe GN 62444 in unterschiedlichen Größen und Gewindeformen an. Die Normelemente kommen überall dort zum Einsatz, wo Kabel, Schläuche oder Leitungen sicher durch Gehäuse oder Trennwände geführt werden müssen – etwa in Schaltschränken, Schweißanlagen, Batteriespeichern oder E-Ladestationen.
Die Kabelverschraubungen fixieren Leitungen an der Durchführungsebene und übernehmen gleichzeitig Zugentlastung sowie Abdichtung. Dafür sorgt ein Dicht- und Klemmeinsatz aus Chloropren-Kautschuk.
Das Programm deckt Klemmdurchmesser von 3 bis 44 mm ab. Angeboten werden metrische Ausführungen von M12 bis M63, PG-Gewinde von PG 7 bis PG 48 sowie NPT-Gewinde für den US-Markt. Auch wenn PG-Gewinde heute weitgehend durch metrische Standards ersetzt wurden, bleiben sie insbesondere bei Retrofit-, Reparatur- und Umbauprojekten älterer Anlagen relevant.
Kunststoff, Messing oder Edelstahl?
Ganter liefert die Kabelverschraubungen in grauem Polyamid sowie in Messing. Zusätzlich sind – mit Ausnahme der NPT-Versionen – Edelstahlausführungen für korrosive Umgebungen erhältlich.
Für Standardanwendungen empfiehlt sich laut Hersteller die Kunststoffvariante aufgrund ihres günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses. Metallausführungen eignen sich dagegen vor allem für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen und höhere mechanische Belastungen.
Links:
www.b-und-i.de
