Bilfinger pusht Chipprojekt
Der internationale Industriedienstleister Bilfinger übernimmt die Fertigung und Installation der Abwasserbehandlungsanlagen für eine neue Halbleiterproduktionsstätte in Dresden. Der Auftrag umfasst die komplette Vorfertigung sowie die Montage der Anlagenkomponenten im Produktionsbereich. Rund 300 Fachkräfte werden dafür vor Ort eingesetzt.
Bereits heute entsteht jeder dritte europäische Mikrochip im Raum Dresden. Mit dem neuen Werk stärkt die Region ihre Position als bedeutendes Mikroelektronik-Zentrum in Europa weiter. Die Investition ist Teil des European Chips Act, mit dem die EU ihre Halbleiterfertigung bis 2030 auf 20 Prozent des Weltmarkts ausbauen will.
„Wir freuen uns sehr, Teil dieser wegweisenden neuen Anlage zu sein, von der nicht nur die europäische Halbleiterindustrie, sondern auch die Region Dresden nachhaltig profitieren wird“, sagte Thomas Schulz, Vorstandsvorsitzender von Bilfinger. „Als Lösungspartner für die ressourcenschonende Aufbereitung des Abwassers werden wir einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die hohen Erwartungen an die Effizienz und Nachhaltigkeit der neuen Anlage zu erfüllen.“
Die Behandlung und Rückgewinnung des anfallenden Abwassers ist ein zentraler Bestandteil des Anlagenbetriebs. Das Wasser muss entsprechend den behördlichen Vorgaben gereinigt und aufbereitet werden, sodass es anschließend entweder als Reinstwasser wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt oder sicher in das Abwassersystem eingeleitet werden kann.
Bilfinger verantwortet hierfür die Vorfertigung und Verlegung der Rohrleitungen sowie die Installation der Apparate und der elektrotechnischen Ausrüstung.
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