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Zwei Beleuchtungszonen – eine Leuchte

In Köln startet ein Pilotprojekt für eine neue Form der Straßenbeleuchtung. Gemeinsam mit der Rheinnetz GmbH installiert Signify LED-Leuchten mit der Technologie „Tunable Beam“. Die Lösung ermöglicht eine bedarfsgerechte Beleuchtung von Fahrbahn und Gehwegen, senkt den Energieverbrauch und reduziert Lichtemissionen im städtischen Umfeld.

Die Tunable-Beam-Technologie wurde 2024 von Signify gemeinsam mit der Rheinnetz GmbH entwickelt. Sie kombiniert zwei Optiken mit unterschiedlichen LED-Paketen in einer Straßenleuchte. Dadurch lassen sich zwei Beleuchtungsbereiche normgerecht abdecken, für die bislang meist zwei separate Leuchten erforderlich waren.

Im aktuellen Pilotprojekt werden in der Kölner Goltsteinstraße zunächst 20 bis 25 Leuchten modernisiert, darunter auch die Beleuchtung eines Fußgängerüberwegs. Zum Einsatz kommt die Technologie in der LED-Straßenleuchte Philips Iridium.

Die Lösung ermöglicht eine differenzierte Steuerung der Beleuchtung: Während der Hauptverkehrszeiten werden neben der Fahrbahn auch Gehwege und Fassaden beleuchtet. In den übrigen Nachtstunden bleibt nur die Fahrbahnbeleuchtung aktiv. Der Wechsel erfolgt automatisiert über ein Lichtmanagementsystem.

Durch die situative Steuerung sinkt der Energieverbrauch zusätzlich zur ohnehin effizienten LED-Technik um bis zu 30 Prozent. Gleichzeitig werden Lichtemissionen reduziert, da Gehwege und Fassaden in verkehrsarmen Zeiten nicht mehr beleuchtet werden.

Links:

www.signify.com

Neben Straßen kann die Technologie auch für Fußgängerüberwege, Parkanlagen oder andere öffentliche Bereiche eingesetzt werden. Die bedarfsgerechte Steuerung eröffnet Kommunen zusätzliche Möglichkeiten, Beleuchtung effizienter zu planen und gleichzeitig Lichtemissionen zu reduzieren. Bild: Signify

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de