Vibrationen an Espressomaschine eliminiert
Was gibt es gewerblich oder privat Schöneres, als ganze geröstete Kaffeebohnen zu zermahlen und Momente später die Geruchs- und Geschmacksinne zu betören? Die Antwort lautet: parallel dazu auch den Hörsinn zu verwöhnen. Das jedenfalls dachte sich Mauro Bellissimo aus Leverkusen. Und der IT-Fachmann hatte auch sofort eine Idee, wie er den Betriebslärm und die vom Mahlwerk seiner Siebträgermaschine verursachten Schwingungen auf ein Minimum reduzieren kann. Schließlich arbeitet er bei der ACE Stoßdämpfer GmbH in Langenfeld.
Als er während einer Kaffeepause seinen Kollegen Niklas Backhausen aus der Abteilung Entwicklung und Innovation um Rat bezüglich der häuslichen Entkopplung von Vibrationen fragte, riet dieser ihm ad hoc zu den sogenannten Bubble Mounts.
Diese zur Familie der Schwingungsdämpfer gehörenden niederfrequenten Gummi-Metall-Isolatoren lassen sich schnell, einfach und kostensparend in jede neue und bestehende Konstruktion integrieren. Dabei weisen sie eine Eigenfrequenz zwischen 8 Hz und 16 Hz auf und können je nach Typ pro Maschinenfuß zwischen 0,7 kg und 8,2 kg an Last verkraften.
Nach dem Gespräch mit Niklas Backhausen erhielt Mauro Bellissimo von seinen Kollegen im Lager der ACE Stoßdämpfer GmbH vier Komponenten aus der Familie der sogenannten Bubble Mounts vom Typ BM-50642 ausgehändigt. Diese ursprünglich für industrielle Anwendungen wie leichte Aggregate, Steuergehäuse oder kleine Kompressoren entwickelten niederfrequenten Schwingungsisolatoren setzte er mithilfe eines Schraubendrehers anstelle der werkseitig verwendeten Standfüße der Espressomaschine ein.
Nach dem Ergebnis befragt, berichtet der Computertechniker: „Der Austausch war wirklich easy, und nach der Montage der BM-50642 konnten wir sowohl die Vibrations- als auch die Geräuschübertragung nahezu vollständig eliminieren. Die Maschine arbeitet jetzt deutlich leiser und steht dabei absolut stabil, selbst beim kräftigen Anziehen des Siebträgers. Die Verbesserung ist unmittelbar spür- und hörbar. Auf der Arbeitsplatte ist kein Brummen oder Vibrieren mehr wahrnehmbar. Quantitativ belief sich die gesamte Optimierungsaktion von A bis Z auf 90 Minuten Arbeits- und Zeitaufwand sowie auf einen Kostenanteil von 11,01 Euro pro Schwingungsdämpfer. Und qualitativ haben wir den Espressogenuss jetzt auch hörbar steigern können.“
Autor: Robert Timmerberg M. A., Fachjournalist (DFJV),
Links:
www.b-und-i.de
