Schaeffler startet stabil
Die Schaeffler AG ist mit leichtem Wachstum in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds konnte der Technologiekonzern Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal steigern. Die Entwicklung profitierte insbesondere von der breiten regionalen und geschäftlichen Aufstellung.
Im ersten Quartal 2026 erzielte Schaeffler einen Umsatz von 5,764 Milliarden Euro und lag damit währungsbereinigt um 1,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Entwicklung verlief regional unterschiedlich: Während Europa und Asien/Pazifik zulegten, verzeichneten die Regionen Americas und Greater China leichte Rückgänge. Die Diversifikation des Geschäfts half, diese Unterschiede auszugleichen.
Das EBIT vor Sondereffekten stieg auf 285 Millionen Euro nach 276 Millionen Euro im Vorjahr. Daraus ergibt sich eine EBIT-Marge von 5,0 Prozent gegenüber 4,7 Prozent im Vergleichszeitraum.
Sparten im Überblick
Die Sparte E-Mobility steigerte ihren Umsatz währungsbereinigt um 6,0 Prozent auf 1,210 Milliarden Euro. Treiber waren insbesondere Produkthochläufe in Europa und Asien/Pazifik. Gleichzeitig verbesserte sich das EBIT vor Sondereffekten deutlich auf minus 215 Millionen Euro (Vorjahr: minus 269 Millionen Euro). Die Marge lag bei minus 17,8 Prozent nach minus 23,1 Prozent im Vorjahr. Ausschlaggebend waren vor allem höhere Volumina und operative Verbesserungen in den Werken.
In einem schwachen Marktumfeld gingen die Umsätze im Bereich Powertrain und Chassis währungsbereinigt um 1,8 Prozent auf 2,141 Milliarden Euro zurück. Zusätzlich wirkten Portfolioeffekte aus strategischen Anpassungen. Das EBIT vor Sondereffekten lag bei 246 Millionen Euro, die Marge bei 11,5 Prozent.
Die Sparte Vehicle Lifetime Solutions erzielte ein leichtes währungsbereinigtes Umsatzplus von 0,9 Prozent auf 801 Millionen Euro, vor allem durch Preisanpassungen aus dem Vorjahr. Das EBIT vor Sondereffekten stieg auf 128 Millionen Euro, die Marge auf 15,9 Prozent.
Die Umsätze bei Bearings und Industrial Solutions lagen bei 1,573 Milliarden Euro. Währungsbereinigt ergab sich ein leichtes Plus von 1,6 Prozent, getragen von positiven Entwicklungen in Greater China. Das EBIT vor Sondereffekten belief sich auf 142 Millionen Euro bei einer Marge von 9,0 Prozent.
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