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Rotoren präzise im Blick

Auf der EMO 2025 zeigt Schenck Rotec sein erweitertes Beratungsangebot für die Analyse und Optimierung rotierender Bauteile. Ein Schwerpunkt ist die optische Dehnungsmessung mit ROSS, die strukturelle Schwachstellen im laufenden Schleudervorgang sichtbar macht.

Schenck Rotec bietet technisches Consulting entlang des gesamten Entwicklungsprozesses von Rotoren. Mithilfe des sogenannten Unwuchtbudgets lässt sich bereits vor der Fertigung die Verteilung der Urunwucht eines Rotors prognostizieren. Diese Analyse liefert wichtige Hinweise für Konstruktion und Auslegung. Von der Konzeptphase über die Prüfplanung bis zur Validierung entwickelt das Team individuelle Strategien – etwa für Hochdrehzahlprüfungen, Lebensdauertests oder strukturmechanische Verifikationen.

Die optische Dehnungsmessung ROSS (Rotational Optical Strain System) wurde seit ihrer Vorstellung 2023 weiterentwickelt und ist nun serienreif. Sie ermöglicht, die Verformung rotierender Körper während des Schleudervorgangs vollflächig zu erfassen – ein deutlicher Fortschritt gegenüber punktuellen Messungen mit Dehnungsmessstreifen. Hochauflösende Industriekameras mit Blitzlichttechnologie vermessen den Rotor unter Zentrifugalkraft, wodurch sich Schwachstellen präzise identifizieren und Drehzahlen zuordnen lassen.

Die so gewonnenen Messdaten unterstützen die Materialauswahl und das Design – insbesondere bei leichten Hochleistungsbauteilen aus Faserverbundwerkstoffen oder Komponenten für eDrive, Luftfahrt-Triebwerke und Turbomaschinen. Durch die Kombination von Schleuderprüfungen und ROSS im Green Technology Center in Darmstadt entsteht eine belastbare Grundlage für fundierte Entwicklungsentscheidungen.

Links:

www.schenck-rotec.de

Schenck Rotec präsentiert auf der EMO 2025 in Hannover sein erweitertes Consulting-Angebot – mit einem Fokus auf technologiegetriebene Entwicklungsbegleitung, Qualitätssicherung und die optische Dehnungsmessung von Rotoren mittels ROSS (Rotational Optical Strain System). Das Beratungsangebot richtet sich an OEMs, Entwicklungsabteilungen und Prüfstellen, die rotierende Bauteile unter realen Belastungsbedingungen analysieren und optimieren wollen. Bild: Schenck Rotec

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de