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Roboterhund spürt Leckagen auf

Im Mercedes-Benz Werk Düsseldorf kommt nun autonome Robotik zum Einsatz. Der Roboterhund „Aris“ unterstützt dabei in erster Linie die Instandhaltung mit KI-gestützten Funktionen, während eine Drohne langweilige Routineaufgaben übernimmt. So sollen Energieverluste reduziert und Mitarbeitende gezielt entlastet werden.

Das Mercedes-Benz Werk Düsseldorf ist einer der bedeutendsten Standorte für die Transporterfertigung des Konzerns. Auf einer Fläche von rund 325.000 Quadratmetern arbeiten dort etwa 5.500 Beschäftigte. Produziert werden die geschlossenen Baumuster des Sprinters sowie die Elektrovariante eSprinter, die seit 2019 gefertigt wird.

Mit der Einführung der neuen Generation des eSprinters im Jahr 2023 hat das Werk seine Rolle als wichtigen Standort für die Transformation zur Elektromobilität weiter ausgebaut. Nun geht das Düsseldorfer Werk den nächsten Schritt in Richtung digitalisierte Produktion.

Künftig werden dort autonome Robotersysteme sowohl in der vorausschauenden Instandhaltung („Predictive Maintenance“) als auch in der Logistik eingesetzt. Ziel sei es, die Mitarbeitenden bestmöglich in ihren täglichen Aufgaben zu unterstützen, heißt es seitens des Unternehmens.

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Links:

www.mercedes-benz.com

Der Roboterhund „Aris“ ist Teil der Digitalisierungsstrategie im Transporter-Werk in Düsseldorf. Im Fokus der autonomen Robotersysteme steht die vorausschauende Instandhaltung. So sollen Aris und Co. dazu beitragen, Anlagen effizienter zu überwachen und Ausfälle zu vermeiden. Gleichzeitig sollen die Systeme den Energieverbrauch im Werk senken. Bild: Mercedes-Benz

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
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