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KI-Seminar in Hannover

Die EU verpflichtet Unternehmen seit Februar 2025, Mitarbeitende im Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu schulen. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) bietet dafür ein neues viertägiges Seminar an.

Mit der seit Februar gültigen KI-Verordnung müssen Unternehmen nachweisen, dass ihr Personal über ausreichende KI-Kenntnisse verfügt. Betroffen sind nahezu alle Berufstätigen, die Computer nutzen. Viele Firmen setzen KI-Tools bereits ein, andere untersagen sie aus Sorge um Datenschutz. „Diese Risiken gibt es zweifellos. Doch auf KI zu verzichten, ist auch keine Lösung“, meint Denise Wullfen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und KI-Expertin am IPH.

Verbote bergen die Gefahr, dass Beschäftigte KI-Tools heimlich einsetzen. „Tools wie Chat-GPT gehören für viele Menschen schon so sehr zum Alltag, dass die Versuchung groß ist, sie auch im Beruf zu nutzen“, erklärt Wullfen.

Dadurch entziehen Unternehmen sich der Kontrolle über den Umgang mit Daten. „Nur so kann ein verantwortungsvoller Umgang mit KI entstehen“, betont sie. „Und genau das ist das Ziel der KI-Verordnung. Die EU will Unternehmen keine Steine in den Weg legen, im Gegenteil.“

Praxisnahes Seminarangebot

Um Fach- und Führungskräfte im sicheren Umgang mit KI zu schulen, hat das IPH ein viertägiges Seminar konzipiert. Der Kurs vermittelt Grundlagen, rechtliche Aspekte sowie praxisorientierte Anwendungen. Teilnehmende entwickeln konkrete Ideen für den eigenen Arbeitsalltag. Neben IPH-Expertinnen und -Experten wird auch ein Datenschutz-Fachmann Fragen beantworten.

Die Premiere findet am 19./20. und 26./27. November 2025 in Hannover statt. Weitere Durchgänge folgen im Februar und April 2026. Dank EU-Kofinanzierung zahlen Unternehmen aus der Leine-Weser-Region für vier Seminartage inklusive Verpflegung 750 Euro pro Person. Regulär beträgt die Teilnahmegebühr 2.500 Euro.

Links:

https://www.ki-seminar-hannover.de/

Zum Starttermin im November profitieren Firmen aus der Region von einer erheblichen Kostenreduzierung. Bild: IPH

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de