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Keine KI-FOMO in der Instandhaltung

KI-FOMO steht für „Künstliche-Intelligenz-Fear of Missing Out“ – also die Angst, den Anschluss an Entwicklungen rund um KI zu verpassen. Dazu gibt es aber keinen Grund.

Künstliche Intelligenz gilt in vielen Industrieunternehmen als schneller Hebel für mehr Effizienz. Gerade im Umfeld der Instandhaltung wird erwartet, dass datenbasierte Systeme Stillstände reduzieren und Prozesse stabilisieren.

In der Praxis zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild. Nicht der Algorithmus entscheidet über den Erfolg, sondern die Qualität der Daten, die Struktur der Instandhaltungsprozesse und ein belastbares Wissensmanagement. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann KI ihre Stärken ausspielen.

Besonders realistisch sind Effekte in drei Bereichen: bei zustandsbasierter Wartung, bei der systematischen Auswertung historischer Störungsdaten sowie bei der Planung von Ersatzteilbeständen.

Mehr dazu im Fachbeitrag auf Seite 10 der aktuellen B&I.

Links:

https://apollo-consulting.de/

Künstliche Intelligenz bietet in Wartung und Instandhaltung erhebliche Potenziale. Strukturierte Prozesse und systematisches Wissensmanagement bilden die Basis, um diese Potenziale auch freizusetzen. Doch die Realität sieht so aus, dass die wenigsten produzierenden Unternehmen KI heute schon gewinnbringend einsetzen. Es bleibt aber ausreichend Zeit, erst den technologischen Fortschritt mit eigener organisatorischer Reife zu verbinden. Entscheider dürfen ihre KI-FOMO noch eine Weile wegschieben, um kostspieligen Aktionismus zu vermeiden. Bild: Apollo Consulting

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de