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Hochwasserschutz für Passage

Im Zuge der Sanierung und Erweiterung der Hamburger Rathauspassage wurde die neue Fensterfront zur Kleinen Alster mit speziellen Hochwasserschutzfenstern ausgestattet. Für die Abdichtung der kritischen Anschlussbereiche kam das PMMA-basierte System Triflex Prodetail zum Einsatz. Die Kombination aus Fenster und Abdichtung ist durch das ift Rosenheim zertifiziert.

Zum Einsatz kommen zwölf Hochwasserschutzfenster mit einer Gesamtfläche von rund 34 Quadratmetern. Zusätzlich mussten die Anschlussfugen zwischen Fenstern und Mauerwerk dauerhaft gegen eindringendes Wasser gesichert werden. Christian Rank, Inhaber von Rank Wasserschutzsysteme, erläutert: „Im Fall der Fälle muss das Glas bei einer Anstauhöhe von 100 cm über Unterkante der betroffenen Fläche einer Seitendruckkraft von circa 7 KN, das sind über 700 kg, standhalten.“

Für die Abdichtung der Fensteranschlüsse fiel die Wahl auf das Flüssigabdichtungssystem Triflex Prodetail auf PMMA-Basis. Gemeinsam entwickelten Triflex und Rank Wasserschutzsysteme eine Lösung für das Projekt. Robby Schmidt, Objektmanager bei Triflex, bringt es auf den Punkt: „Was bringt ein Hochwasserschutzfenster, wenn dieses am Übergang zum Mauerwerk nicht zuverlässig abgedichtet wurde und Wasser durch diese Fuge gelangen kann?“

Die Kombination aus Hochwasserschutzfenstern des Herstellers Alpine und Triflex Prodetail wurde durch das ift Rosenheim geprüft und zertifiziert. Laut Hersteller bietet das System eine hohe Haftung auf unterschiedlichen Untergründen sowie Beständigkeit gegen stauendes Wasser.

Neben den Fensteranschlüssen kam Triflex Prodetail auch an Gebäudedehnfugen zum Einsatz. Dort wurde das System zur Abdichtung von WU-Betonfugen verwendet. Vorteilhaft war dabei die Haftung auf unterschiedlichen Materialien wie Beton, Stahl und Bitumen.

Christian Rank hebt zudem die Verarbeitungseigenschaften hervor: „Die Verarbeitung von Triflex Prodetail ist für uns aufgrund der besonderen Anforderungen – gerade in senkrechten und Überkopf-Bereichen – als hervorragend zu bezeichnen.“

Links:

www.triflex.de

Die Hamburger Rathauspassage wird derzeit saniert und erweitert. Teil des Projekts ist eine neue Fensterfront zur Kleinen Alster, die dem Gebäude mehr Sichtbarkeit verschaffen soll. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Wasser spielte der Hochwasserschutz bei der Planung eine zentrale Rolle. Bild: Triflex

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de