HMI: PSI zeigt KI-basierte Software
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in industrielle Softwarelösungen. Auf der Hannover Messe 2026 präsentiert die PSI Software SE Weiterentwicklungen ihres Softwareportfolios für Produktion, Logistik und Energie. Im Mittelpunkt stehen KI-basierte Funktionen für Planung, Steuerung und Optimierung von Prozessen.
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die PSI Software SE unter dem Motto „Unlock your business potential with Industrial AI – Powered by PSI“ neue Funktionen und Weiterentwicklungen ihrer Softwarelösungen. Im Zentrum stehen Anwendungen, die mithilfe von künstlicher Intelligenz industrielle Geschäftsprozesse analysieren und optimieren sollen.
Eine der vorgestellten Neuentwicklungen zielt darauf ab, die Kommunikation zwischen Anwendern und Software stärker zu vereinfachen. Dabei wird die Interaktion mit Optimierungsalgorithmen auf eine sprachgesteuerte Ebene übertragen. Technisch basiert dieser Ansatz auf der Kombination adaptiver Entscheidungs- und Optimierungsalgorithmen mit generativer KI.
Für die Fertigungsindustrie zeigt PSI ein cloud- und workflowbasiertes Manufacturing Execution System (MES). Im Modul Sequencing kommen KI-basierte Funktionen zum Einsatz, die eine fein abgestimmte Planung von Produktionslinien unterstützen sollen. Ziel ist es, die Reihenfolge von Fertigungsaufträgen so zu berechnen, dass Ressourcen möglichst effizient genutzt werden und Produktionsabläufe stabil bleiben. Durch die automatisierte Feinplanung können Engpässe reduziert und Produktionslinien gleichmäßiger ausgelastet werden.
Auch im Bereich Enterprise Resource Planning erweitert PSI seine Lösungen um zusätzliche Funktionen zur Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen. Ein Schwerpunkt liegt auf der automatisierten Dokumentenerfassung, die mithilfe von KI Informationen aus Dokumenten extrahiert und strukturiert weiterverarbeitet. Ergänzt wird das System durch ein erweitertes Online-Hilfesystem. Dieses nutzt generative KI, um Anwendern kontextbezogene Hinweise und Handlungsempfehlungen bereitzustellen.
Weiterentwicklungen zeigt PSI außerdem im Warehouse Management System. Dort ist unter anderem das Modul Batch AI integriert, das Kommissionierprozesse unterstützt. Das System kombiniert regelbasierte Verfahren mit KI-gestützter Optimierung, um Aufträge effizient zu Chargen zusammenzufassen. Dadurch lassen sich sowohl einstufige als auch zweistufige Kommissionierstrategien verbessern.
Für Anwendungen in der Metallindustrie stellt PSI eine cloudfähige Produktionsmanagementlösung vor. Diese basiert auf einer serviceorientierten Architektur und nutzt generative KI, um Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen. Ein zentrales Element ist ein sogenanntes „Model Context Protocol Interface“, das mit dem PSI Factory Model verbunden ist. Der Chatbot „Factory Model & Documentation“ greift dabei sowohl auf Produktionsdatenbanken als auch auf die Systemdokumentation zu und verbindet beide Informationsquellen.
Links:
www.b-und-i.de
