AMB: Kugelgewindetriebe mit längerer Standzeit
August Steinmeyer zeigt auf der AMB 2026, wie optimierte Kugelgewindetriebe längere Standzeiten erreichen. Im Mittelpunkt stehen Verschleißreduktion, Schmierungskonzepte und wirtschaftliche Vorteile über den gesamten Maschinenlebenszyklus.
Kugelgewindetriebe gehören zu den zentralen Komponenten in Werkzeugmaschinen und automatisierten Anlagen. Ihre Lebensdauer beeinflusst direkt die Maschinenverfügbarkeit, Prozesssicherheit und Betriebskosten. August Steinmeyer informiert auf der AMB 2026 über typische Verschleißmechanismen und praxisnahe Maßnahmen zur Standzeitverlängerung.
Welche Faktoren beeinflussen die Standzeit?
Zu den wichtigsten Einflussgrößen zählen Belastungen und Drehzahlen, das Schmierungskonzept, Umgebungsbedingungen, die Montagequalität sowie der Schutz vor Verschmutzungen. Bereits bei der Auslegung sollten diese Faktoren berücksichtigt werden, um den Kugelgewindetrieb optimal an die jeweilige Anwendung anzupassen.
Verschleiß gezielt reduzieren
Typische Schadensursachen sind Ermüdungsverschleiß durch wiederkehrende Belastungen, abrasiver Verschleiß durch Partikel, adhäsiver Verschleiß infolge unzureichender Schmierung sowie Korrosion. Werkstoffauswahl, moderne Fertigungstechnologien, optimierte Oberflächen, abgestimmte Schmierkonzepte und Schutzsysteme wie Abstreifer tragen laut August Steinmeyer dazu bei, Verschleiß zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern.
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit als Ziel
Langlebige Kugelgewindetriebe senken den Bedarf an Ersatzteilen und verringern Wartungs- sowie Serviceaufwand. Davon profitieren nicht nur Maschinenverfügbarkeit und Prozesssicherheit, sondern auch die Total Cost of Ownership (TCO) über den gesamten Maschinenlebenszyklus.
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