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3D-Scanner für Einsteiger

Die Hexagon Manufacturing Intelligence Division erweitert ihr Portfolio um den Handheld-3D-Scanner Atlascan Pro. Das Gerät soll hochauflösendes 3D-Scannen für Reverse Engineering, Qualitätskontrolle und 3D-Druck einfacher und kostengünstiger machen.

Darren Goh, Product Director 3D Handheld Scanner bei Hexagon, erklärt: „Mit dem Atlascan Pro steht nun ein Handheld-3D-Scanner für jedermann zur Verfügung. Einfach in der Handhabung und zu einem erschwinglichen Preis haben nun Anwendergruppen Zugang zu dieser Technologie, mit der sie Reverse-Engineering und 3D-Druck in ihre Workflows integrieren können – ganz gleich, ob für die Gestaltung von Räumen, Spielzeug oder Fahrzeugen.“

Typische Anwendungen für den Handheld-3D-Scanner sieht der Hersteller unter anderem bei Pumpengehäusen, Autokarosserien, Haushaltsgeräten oder im Fertigungsumfeld. Dank Akkubetrieb und WLAN-Verbindung soll das Gerät auch in beengten oder bewegten Arbeitsumgebungen eingesetzt werden können.

Zwei Scanmodi verfügbar

Per Handschalter kann zwischen einem Standardmodus und einem hochauflösenden Präzisionsmodus gewechselt werden. Im Standardmodus verarbeitet der Scanner laut Hersteller bis zu vier Millionen Messpunkten pro Sekunde bei größeren Scanflächen. Für kleinere Bereiche steht ein Präzisionsmodus mit höherer Auflösung zur Verfügung.

Das Scannen ist aus unterschiedlichen Winkeln möglich und eignet sich unter anderem zur Analyse beschädigter Bauteile oder elektrischer Verbindungen. Damit adressiert das Gerät insbesondere Anwendungen im Reverse Engineering und in der Fehleranalyse.

Der Atlascan Pro lässt sich laut Hexagon grundsätzlich in unterschiedliche Software-Workflows integrieren. Zum Marktstart wird das Gerät gemeinsam mit der Software Geomagic Design X Go angeboten. Damit sollen sich unter anderem nicht mehr verfügbare Ersatzteile per 3D-Druck rekonstruieren lassen.

Links:

www.hexagon.com

Der Handscanner wiegt rund ein Kilogramm und eignet sich für den mobilen Einsatz direkt an Bauteilen oder Anlagen. Bild: Hexagon

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Quelle: Volker Zwick (Chefredakteur der B&I)
www.b-und-i.de